Unser Konzept - Methoden
Die Little-Talents Frühenglisch-Kurse bestehen aus strukturierten und abwechslungsreichen Einheiten, wobei stets kindgerechte und ganzheitliche Lernmethoden eingesetzt werden. Anbei finden Sie einen Überblick unserer Methoden und Gestaltungsprinzipien.
Situations- und Themenorientierung
Die Stundeninhalte orientieren sich an den Interessen und Erfahrungen der Kinder. Lebensnahe und vertraute Themen werden aufgegriffen und bearbeitet und bieten die Möglichkeit für zahlreiche Sprechanlässe und das Erlernen von Wortschatz.
Topics: colours, numbers, animals, nature, fruits, food, seasons, weather, celebrations, family, feelings, body, clothes, toys, school, hobbies...
Ganzheitliches und aktives Lernen
Ganzheitliches und praktisches Lernen unter Verwendung kindgerechter Methoden steht im Vordergrund. Hierbei kommen vielfältige, aktive Handlungsformen zum Einsatz, wie z.B. malen, basteln, bewegen, tanzen und spielen. Diese Handlungsformen bieten einen hohen Motivationsfaktor und Lerneffekt.
Durch Musik, Lieder, Gesang und rhythmisches Sprechen werden Aussprache und Intonation gefestigt und sprachliche Muster besser eingeprägt.
Hörverstehen und Sprechen
Den Kindern wird in den Einheiten viel mündliche Sprache (Input) angeboten und sie erhalten Zeit, ehe sie sich zuerst imitativ und später produktiv äußern.
Schritt für Schritt tauchen sie in die Fremdsprache ein. Dies geschieht durch hinhören, zuhören, zeigen, Geschichten lauschen (storytelling), mitsingen, mitsprechen, nachsprechen und schließlich selbst aktiv sprechen. Dabei ist jedes Kind in jeder Stunde eingebunden und immer auch selbst aktiv am Sprachgeschehen beteiligt.
Einsatz der Handpuppe
Eine Handpuppe ist ein idealer Motivations- und Sympathieträger für Kinder. Unser "Freddy Fox" ist der treue Begleiter der Lehrkraft. Er selbst spricht nur Englisch und versteht in der Regel auch nur Englisch. Als Freund und Helfer führt er die Kinder durch die Kursstunde. Er hilft bei der Wiederholung des bereits erlernten, englischen Wortschatzes (small talk) und gestaltet die Einführung von neuem Sprachstoff (I brought something for you today. Take a look...). Auch bei Spielen und Liedern ist der quirlige Freddy immer gerne dabei.
Ebenso ist er zur Vermittlung von Landeskunde geradezu ideal.
Methodenvielfalt und häufiger Wechsel
Lernen mit Kopf, Herz und Hand: Aufgrund der Altersstruktur und der entsprechend noch nicht so umfassend ausgeprägten Konzentrationsfähigkeit der Kinder, ist ein häufiger Wechsel zwischen Phasen der Anspannung und Entspannung, bewegungsarmen und bewegungsreichen Phasen und Phasen des Neuentdeckens und des Wiederholens besonders wichtig.
Ständige Wiederholungen sind aufgrund des Prinzips der Mündlichkeit unabdingbar.
Feste Rituale wie ein Begrüßungslied, Small-Talk-Runden oder eine kleine Abschiedsaktion bieten Orientierung und Sicherheit und sorgen für einen vertrauten Rahmen.
Lesen und Schreiben
Bis zum Ende der 1./2. Klasse wird auf das Lesen und Schreiben in jedem Fall zugunsten des mündlichen Spracherwerbs verzichtet.
Es hat sich dennoch als empfehlenswert erwiesen, Arbeitsblätter mit Wörtern und Redewendungen zu versehen, damit insbesondere die Eltern sich an dem Vermittelten orientieren und die gewählte Lexik ebenfalls sprachlich verwenden können.
Für die Kinder sind die Arbeitsblätter spielerisch gestaltet: ausmalen, anmalen, verbinden, ergänzen, zeichnen, suchen und finden, sortieren - hierbei werden nebenbei eine ganze Reihe (vor-)schulischer Fähigkeiten trainiert.
Unser pädagogischer Ansatz - Warum Frühenglisch?
- Die frühe Kindheit bietet den idealen Zeitpunkt und viele Vorteile um eine Fremdsprache zu lernen
"Am allerbesten wäre es, schon im Kindergarten mit Englisch zu beginnen", sagt Prof. Dr. Andreas Rohde vom Englischen Seminar der Universität Köln.
Wie er vertreten viele Sprachwissenschaftler die Ansicht, dass es überaus wichtig und sinnvoll ist, Kinder bereits in der frühesten Kindheit an eine Fremdsprache heranzuführen. In unserer vernetzen und globalisierten Welt spielt dabei insbesondere Englisch als Weltsprache eine besonders große Rolle und bildet als Schlüsselqualifikation einen wichtigen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.
Das optimale Alter zum Erlernen einer Fremdsprache liegt zwischen 3 und 6 Jahren
Kindern fällt es nie wieder so leicht eine zweite Sprache zu lernen. In der frühen Kindheit sind sie von ihrer kognitiven Entwicklung besonders empfänglich für den Spracherwerb, da zu diesem Zeitpunkt die neuronalen Netze für die Sprachverarbeitung ausgebildet werden. Kommen Kinder also schon in jungen Jahren mit einer Fremdsprache in Kontakt, werden im Gehirn dauerhaft Synapsen und Strukturen im Sprachzentrum angelegt, von denen sie ein Leben lang profitieren können. Somit entwickeln Kinder durch die frühe Berührung mit einer fremden Sprache auch eine generelle Fähigkeit, Sprachen leichter zu lernen.
Vorteile für die gesamte Sprachentwicklung
Auch die Muttersprache profitiert vom Erlernen einer Zweitsprache. Kindern lernen durch den Fremdsprachenerwerb zu reflektieren und sich Gedanken über die Struktur von Sprachen zu machen. Die kognitive Komplexität wird erhöht und sie bekommen ein Gefühl für fremdsprachige Laute.
Kinder, die schon früh mit einer Fremdsprache in Berührung kommen, gelten als sprachlich flexibler und können komplexer denken, als Gleichaltrige.
Positive Einstellung gegenüber der Zielsprache
Einer der größten Vorteile beim vorschulischen Englisch-Lernen liegt darin, dass die Kinder die Möglichkeit haben die Fremdsprache ohne Stress und (schulischen) Leistungsdruck kennenzulernen. Zwanglos, freudvoll und spielerisch kommen sie mit der neuen Sprache in Kontakt. Fernab von festen Unterrichtsstrukturen und Theorielastigkeit erfolgt das "Lernen" unter Einbeziehung aller Sinne, ganzheitlich und lebendig, intuitiv und unbewusst - durch aktives Zuhören, Mitsprechen und Mitmachen. Somit erlangen die Kinder eine optimistische Grundeinstellung und verknüpfen den Fremdsprachenerwerb von Beginn an mit positiven Erfahrungen.
Altersspezifische Eigenschaften nutzen
Bei Kindergartenkindern übt eine fremde Sprache eine besonders große Faszination aus. Ihre Neugier, Begeisterung und Ungezwungenheit führt zu einem positiven Zugang zur Fremdsprache. Scheu, Ängste und Leistungsdruck treten gar nicht erst auf, denn die Verknüpfung der Sprache mit Spiel, Spaß, Musik und Bewegung sorgt für Motivation, Abwechslung und positive Erlebnisse. Und schließlich sind die Kinder wahnsinnig stolz über ihre Erfolge und jedes erlernte Wort. Somit wird auch das Selbstbewusstsein und die gesamte personale Kompetenz der Kinder gestärkt.
Verbesserung (vor-)schulischer Fähigkeiten
Abwechslungsreiche Englischstunden in der Kleingruppe (verbunden mit Musik und Bewegung) fördern, neben der Sprachentwicklung, die gesamte Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Personale, soziale, kognitive, motivationale und lernmethodische Kompetenzen werden ebenso angesprochen und gefördert, wie kreative, musische, kulturelle oder motorische Fähigkeiten.
Genau zuhören, sich konzentrieren und aufpassen, sich melden und vor der Gruppe sprechen, Aufgaben verstehen und (selbständig) umsetzen, ein Arbeitsblatt bearbeiten oder mit Stift und Schere umgehen - auch wenn die Englischeinheiten spielerisch vonstatten gehen, werden hierbei viele schulrelevante Kompetenzen trainiert.